Fortsetzung Schimmel
In diesem Wasserdampfgehalt der Raumluft liegt ein verstecktes Gesundheitsrisiko: Bei zu trockener Luft unterhalb von 40% Raumluftfeuchtigkeit, besitzen bestimmte Bakterien und Vieren die für Bronchialerkrankungen zuständig sind, eine größere Überlebensdauer.

Außerdem werden elektrostatische Aufladungen, die Austrocknung der Schleimhäute sowie das berüchtigte "Kratzen im Hals" begünstigt. Bei zu feuchter Luft oberhalb von 60-65% bei 20°C, kann es zu Kondenswasserbildung an kalten Außenwänden und zu feuchten Stellen kommen. Hieraus können dann Schimmelpilze entstehen.

Schimmelpilze sind ein natürlicher Bestandteil unserer belebten Umwelt. Die Sporen sind fast überall zu finden und normalerweise harmlos.

Von den verschiedenen Arten (etwa 250 000) sind etwa nur 150 000 bekannt. Die große Zahl macht deutlich, wie vielfältig die Gebiete und die Probleme durch Pilzbefall sind. Allerdings ist nur eine kleine Anzahl schädlich für den Menschen, zum Teil auch toxisch. Übersteigt die Schimmelpilzkonzentration in Innenräumen jedoch ein bestimmtes
Maß, kommt es häufig zu gesundheitlichen Problemen der Bewohner.



Schimmelpilzkulturen brauchen Feuchtigkeit und einen guten
Nährboden zum wachsen:
Entzieht man den Pilzkulturen diese Grundlagen, bekommt man auch das Problem Schimmelpilz in den Griff! Schimmelpilzbefall im Wohnungsbau bringt folgende negativen Auswirkungen mit sich:

Schimmel kann gesundheitsschädlich sein
Schimmel kann Allergien auslösen
Schimmel kann Auslöser asthmatischer Beschwerden sein
Schimmel führt zur Zerstörung der Bausubstanz
Schimmel vermindert die Wärmedämmung
... daraus folgt ein Anstieg der Heizkosten